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 Zwar gibt es in der IT durchaus Kandidaten, die aktiv auf Jobsuche sind. Global hat unsere Entwicklerumfrage jüngst bestätigt, dass diese Zahl bei rund 15,9 % liegt. Nicht nur ist diese Zahl sehr klein, auch gilt es zu bedenken, dass der Zustand des aktiven Suchens nur für kurze Zeit anhält, bevor gefragte Kandidaten wieder beim nächsten Unternehmen unter Vertrag sind. In diesem kurzen Zeitfenster können Sie eventuell Glück haben und eine Antwort auf eine Nachricht über eine Karriereplattform erhalten. Von Vorteil sind hier Plattformen, die neu angemeldete Entwickler oder wieder aktiv werdende Kandidaten registrieren und sofort an Unternehmen melden, damit diese schnell agieren können.  Auch wenn aktive Kandidaten besondere Schnelligkeit von Recruitern, Sourcern und Entscheidern erfordern, bedeutet das nicht, dass passive Kandidaten zu vernachlässigen sind. Das Gegenteil ist der Fall, doch leider halten sich so einige Vorurteile.

Vorurteil 1:

Passive Kandidaten antworten nie auf Direktansprache von Recruitern.

60 % der von Stack Overflow befragten Entwickler haben zwar einen Job, sind aber durchaus bereit, sich ein interessantes Angebot anzuhören. Scheuen Sie die Ansprache nicht – am besten, nachdem Sie unsere Tipps "Wie man eine Recruiting-E-Mail an Entwickler schreibt" gelesen haben.

Vorurteil 2:

„Nein”-Antworten sind verschenkte Zeit.

Fixieren Sie sich nicht nur auf den aktuell zu besetzenden Posten, sondern speichern Sie alle interessanten Kandidaten. Denken Sie an den Talentpool.

Exkurs Talent Pool:

Wie kommen Talente in den Kandidatenpool?

Bedenken Sie also beim Active Sourcing nicht nur Ihre Erfolgsquote für die Besetzung einer aktuellen Stelle, sondern speichern Sie Bewerber auch für zukünftig offene Stellen ab. Somit wird Ihr Pool größer und zu einer guten Quelle für die offenen Positionen von morgen.

  • Bewerber, die eine Absage erhalten haben.
  • Ehemalige und derzeitige Mitarbeiter, Praktikanten.
  • Kontakte von Messen, Social Media etc.
  • Bewerber, denen Sie gerade nicht die passende Position anbieten können.

Vorurteil 3:

Sie sollten sich entweder für passive oder aktive Kandidaten in Ihrer Sourcing Strategie entscheiden.

Um im IT-Recruiting erfolgreich zu sein, ist zunehmend ein Mix aus verschiedensten Personalbeschaffungsmaßnahmen gefragt. Ihre Strategie sollte selbstverständlich als Basis aktive Kandidaten mit starken Stellenanzeigen ansprechen. Allerdings ziehen die meisten Planungen heute Instrumente aus Personalmarketing und Active Sourcing mit ein, um aus beiden Kandidatentöpfen schöpfen zu können.
Initiativbewerbungen fur Unternehmen

 

Topics

IT-Recruiting Tipps, Active Sourcing, Passive Kandidaten

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