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Wir sprachen mit Myriam Huber, Operations Managerin, über das Recruiting beim RegTech-Start-up  Alyne.

Erzählen Sie uns etwas zu Ihrem Job.

Ich habe vor meinem Start bei Alyne für einen Personaldienstleister gearbeitet. Allerdings dort im Vertrieb. So habe ich Alyne und die Geschäftsführer als meine Kunden damals kennengelernt. Meine jetzigen Chefs haben mich ganz offen gefragt, ob ich mir vorstellen könnte das IT-Recruiting mit aufzubauen. Und mittlerweile haben wir unsere Series A abgeschlossen, das heißt: Auch das Recruiting steht vor neuen Herausforderungen im nächsten Stadium.

Was zeichnet das Recruiting bei Alyne aus?

Wir sind in einem noch sehr jungen Feld unterwegs. RegTech, Regulation Technology, kam vor drei-vier Jahren als Begriff auf, auch wenn der Themenbereich schon älter ist. Daher haben noch nicht viele Entwickler von RegTech gehört. Unser Anspruch ist es, ein Produkt zu liefern, das entgegen dem Branchenstandard sehr nutzerfreundlich ist. Das Interface soll sich anfühlen wie das von einem Social-Media-Account und nicht von Windows 98. Während des Recruiting Prozesses ist es unsere Aufgabe den Kandidaten die RegTech Branche vorzustellen und sie von dem Job zu überzeugen. Da die Entwickler bei uns mit unterschiedlichen Abteilungen sprechen, bekommen sie einen guten Überblick über die RegTech Branche.

Myriam Huber Q1

Ist RegTech also für Entwicklerinnen und Entwickler attraktiv?

RegTech ist noch nicht sehr bekannt unter den Entwicklern Unser Interface macht Prozesse einfacher, sichtbarer und attraktiver. Nutzer können beispielsweise direkt vermerken, ob sie Passagen der Policy gelesen oder verstanden haben und, sofern sie nicht einverstanden sind, direkt kommentieren. Hier dürfen unsere Entwicklerinnen und Entwickler gemeinsam mit den Gründern an richtig smartem Interface-Design arbeiten. Was später bei Hunderttausenden von Nutzern das Verhalten und den Arbeitsalltag ändert. Das wiederum macht den Job für Entwickler attraktiv.

Wen suchen Sie bei Alyne hauptsächlich?

Was den Tech Stack angeht, so machen wir das gar nicht so kompliziert. JavaScript-Erfahrung ist das Minimum, darüber hinaus muss es einfach persönlich passen. Wir möchten dann die Kandidaten und Kandidatinnen am besten direkt kennenlernen. Das entscheiden wir vor Ort, nachdem wir das Produkt beschrieben haben und er oder sie seine bisherige Laufbahn und seine Ziele geschildert hat. Wenn man sich dann versteht, dann ist es ganz gleich, ob jemand nun zwei oder fünf Jahre Erfahrung hat. Da habe ich keine Checkliste für Lebensläufe, wo ich strikt aussortiere. Das gibt die Marktsituation in München für Entwickler gar nicht her.

Welche Strategien haben sich bei der Entwicklersuche für Sie bewährt?

In einem kleinen Unternehmen kann man keine breit gestreute Recruiting-Strategie fahren, sondern wir müssen sehr zielgerichtet an die Sache herangehen. Ich nutze, für Entwickler, nur Stack Overflow und suche dort die Kandidaten direkt über die Datenbank. Wir schalten natürlich auch Anzeigen und nach und nach wollen wir uns über unser Branding in den Köpfen etablieren, aber um zunächst in 2018 das Team zu verdoppeln, führte kein Weg am Active Sourcing vorbei.

Wie sieht dabei die Zusammenarbeit zwischen dem CTO bzw. dem Entwicklungsteam und Ihnen aus?

Hier ist die Unterstützung vom Team da, weil alle gerne hier arbeiten und sich nette und verlässliche Kollegen und Kolleginnen wünschen. Wenn es beispielsweise darum geht, auch einmal am Wochenende bei einem Hackathon mitzumachen, so ist die Bereitschaft sofort da. Was den Recruiting-Prozess selbst angeht, sind wir sehr gut eingespielt. Unsere Devise ist: direkt das Team kennenlernen. Ich führe keine Auswahlgespräche. Es gibt keine Checkliste, keinen Pitch am Telefon. Wenn das Profil von einem Kandidaten passt, schreibe ich ihn oder sie an, danach folgt direkt die Einladung ins Büro. Natürlich, gibt es in mehreren Stufen auch einen Coding-Test und weitere Gespräche, auch mit der Business-Seite, aber zunächst sollen die Kandidaten das Entwicklungsteam inklusive CTO bei der Arbeit erleben. Das hat bisher bei allen Kandidaten einen guten Eindruck hinterlassen.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Job?

Ich komme sehr gerne zur Arbeit, bei uns herrscht ein freundschaftliches Miteinander. Und damit ist der Erfolg, von zehn auf 20 oder 30 Mitarbeiter zu wachsen, auch einer, den wir alle teilen und uns mitfreuen. Ich selbst bin besonders stolz auf unsere Internationalität. Ich sage immer, ich sammle Nationalitäten.


Mehr zum IT-Recruitign bei Alyne in unserer Case Study >> 

 

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