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Die Teilnehmer unserer Entwicklerstudie 2017 geben der fachlichen Weiterentwicklung die mit Abstand höchste Priorität, wenn es um die Entscheidung für einen neuen Job geht. Doch was bedeutet dies genau? Wie kann ein Unternehmen das lebenslange Lernen für Entwickler etablieren, fördern und schon in der ersten E-Mail an potenzielle Kandidaten damit werben?

Wie sieht Lernen im Alltag eines Programmierers aus?

In der Studie zeichnet sich vor allem ab, dass es eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, anstatt oder nach dem Universitätsstudium zu lernen. 32 % der professionellen Entwickler in Deutschland bezeichnen ihre formelle Ausbildung als „nicht sehr wichtig“ oder „überhaupt nicht wichtig“ für ihren beruflichen Erfolg. Interessant ist also, wie diese Entwickler lernen: 93 % der Befragten in Deutschland geben an, dass sie zumindest in Teilen ihre Skills selbst erlernt haben. 35 % der professionellen Entwickler haben laut unserer Befragung einen Onlinekurs besucht und 37 % haben im Rahmen des Berufs Weiterbildungen absolviert.

Andere Arten der Ausbildung.png

Die Antworten hier und die auf die Frage, mit welchen Methoden und Quellen Entwickler sich selbst Fähigkeiten aneignen, sollte Ihnen als Inspiration dienen, einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten.Zum Selbststudium genutzte Materialien.pngMit 77 % der Entwickler, die angeben, dass sie auch nach der Arbeit als Hobby programmieren, sollten Sie diesen Kandidaten einen Job bieten, der dieses Hobby noch mehr zum Beruf macht.

Diese hohe Eigenemotivation sollten Sie ausnutzen, indem Sie Entwicklern das bieten, was Ihnen neben dem Gehalt im Job am wichtigsten ist.  Beispiele und Leistungen, mit denen Sie Ihrem Team das kontinuierliche Lernen ermöglichen, können hier sein:

  • Coding-Workshops
  • Seminare oder Zertifikate zum Programmieren
  • Onlinekurse/Code-Akademien
  • Besuche von Techkonferenzen
  • Meet-ups
  • Eine Office-Bibliothek mit zahlreichen Büchern, Fachzeitschriften und neuesten Gadgets
  • Die neueste technische Ausstattung
  • Die Einladung von Experten zu Talks oder die Veranstaltung von Mini-Fachvorträgen

Warum Neben- und Freizeitprojekte so wichtig sind

Nicht jeder Job bietet die Möglichkeit, mit den neuesten Technologien zu arbeiten. Um zu vermeiden, dass Entwickler sich langweilen oder sogar unterfordert fühlen und dann schnell mal den Job oder sogar die Abteilung wechseln, sollten Sie darüber nachdenken, dem Team oder einzelnen Entwicklern Zeit für Freizeitprojekte beiseitezustellen. Viele Unternehmen kalkulieren hier beispielsweise 0,5–1 Tag die Woche ein, an dem einfach nur experimentiert, getüftelt oder an einem gänzlich anderen Projekt gearbeitet werden kann. Dabei entstehende Projekte am besten gleich noch in einem internen Talk oder auf einem Blog präsentieren. Und schon hat jeder Entwickler wieder Grund, stolz auf seinen Job zu sein. So etablieren Sie eine Entwicklerkultur, in der reger Austausch fester Bestandteil ist.

Möglichkeiten der Managementkarriere bieten

Nicht jeder Entwickler möchte einmal CTO, CEO oder auch nur Teamleiter werden. Doch für diejenigen, die das möchten, sollte Ihr Unternehmen Coaching und Unterstützung auf diesem Weg bereitstellen. Mentorenprogramme und Managementkurse sind hier eine gute Möglichkeit. Doch auch wer nicht zum Teamlead werden möchte, hat vielleicht Interesse daran, Skills jenseits des Programmierens weiterzuentwickeln. Mehr Sicherheit beim Sprechen vor Publikum, Zeit- und Projektmanagement oder Unterstützung beim Editieren und Schreiben des Techblogs werden von einigen begeistert angenommen. 

Dieser Artikel basiert auf dem Englischen Original von Rachel Ferrigno.

 Spickzettel: Entwickler jeden Alters werben.

 

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