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Jüngst war von Deutschland, dem Homeoffice-„Entwicklungsland“, zu lesen und auch unsere Entwicklerumfrage 2019 bestätigte wieder, dass in Deutschland der Anteil der zu Hause tätigen Entwickler weit unter dem internationalen Durchschnitt liegt. Doch warum eigentlich?

Studien zeigen, dass die Anwesenheitskultur noch sehr verankert ist. Gerade mal 12 % arbeiten im Homeoffice, obwohl 40 % gerne würden. Dabei sind die technischen Möglichkeiten längst gegeben. Ein Vorstoß der SPD möchte wie in den Niederlanden das Recht auf Homeoffice. Ob vom Gesetzgeber vorgeschrieben oder nicht – Homeoffice ist eine gute Möglichkeit, sich als Arbeitgeber von der Konkurrenz abzusetzen.

 

Was sagt die Stack-Overflow-Entwicklerumfrage 2019?

Etwa 7 % der Befragten gaben an, dass sie Vollzeit im Homeoffice arbeiten – halb so viele wie im globalen Vergleich. Entwicklerinnen und Entwickler, die Vollzeit remote arbeiten, haben im Durchschnitt etwa 40 % mehr Programmiererfahrung als diejenigen, die nie von zu Hause aus arbeiten.

Wie oft arbeiten Entwicklerinnen und Entwickler remote?Wie oft arbeiten Entwicklerinnen und Entwickler remote

Drei exzellente Gründe für Remote Work:

1) Remote Work als Employer-Branding-Faktor: Gefragt nach den wichtigsten Kriterien für einen Arbeitsplatz nannten knapp 30 % die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten. Auch bemerkenswert: Es gibt mehr Befragte in Deutschland, die sagen, dass sie remote arbeiten möchten, als jene, die derzeit im Homeoffice arbeiten. Bei der Personalbeschaffung sollten sich Unternehmen überlegen, ob der Aufbau eines dezentralen Teams dabei helfen könnte, die besten Kandidatinnen und Kandidaten für die Entwicklung zu gewinnen.

 

Wichtigste Kriterien für einen ArbeitsplatzWichtigste Kriterien für einen Arbeitsplatz

2) Remote Work ermöglicht es, gute Leute einzustellen, die nicht umziehen können oder wollen. Die Remote-Einstellung eröffnet Ihnen einen riesigen Pool von Personen, für die ein Umzug außer Frage steht. Für jede einzelne Person, die sich an Ihrem Standort befindet oder gerne dorthin zieht, gibt es sicher Dutzende weitere, die nicht dazu bereit sind. Sie sind durch einen Ehepartner mit einem guten Job oder ein Kind in der Schule gebunden.

3) Wenn es richtig gemacht wird, macht Remote Work Mitarbeiter äußerst produktiv. Eigenes Büro? Im Homeoffice kein Problem. Flexible Arbeitszeiten? Klar. Pendelzeit? Abgeschafft. Auch bei Stack Overflow stimmt wahrscheinlich die Tatsache: Die meisten unserer Remote-Entwickler arbeiten länger als ihre Kollegen im Office. Das wird nicht vorausgesetzt und trifft wahrscheinlich auch nicht immer zu, aber wenn der Arbeitsweg nun mal nur drei Schritte ins Arbeitszimmer beträgt, neigen die Mitarbeiter dazu, mehr Stunden zu investieren und produktiver zu arbeiten.

 

Arbeitgeber in Deutschland berichten aus der Praxis:

Unternehmen: groupXS Solutions GmbH  

Branche: Mobile Workforce Management, Software Development, Business Process Optimization

Remote Policy: Das gesamte Team arbeitet vom Homeoffice aus. Wir haben zwar ein Büro, das wird jedoch eher für den Kundenempfang verwendet.

Tobias Hertkorn, Geschäftsführer der groupXS Solutions GmbH, möchte sich und seinen Mitarbeitern Privat- und Berufsleben ermöglichen. „Für mich als Gründer war es von Anfang an ein Ziel, eine Firma mit 100 % Homeoffice zu haben. Diese ermöglicht eine viel bessere Work-Life-Balance. Ich esse jeden Tag mit meinen Kindern mittags und abends. Dadurch sehen wir uns ständig, auch wenn ich sehr viel arbeite.“ Er weiß: „Homeoffice funktioniert nur über Vertrauen. Wir treffen uns alle zusammen dreimal im Jahr persönlich für eine Woche. Das hat sich als ganz gute Balance herausgestellt.“

 

Unternehmen: Giant Swarm GmbH 

Branche: Software Development 

Remote Policy: Wir sind eine Fully Remote Company. Heißt, alle Mitarbeiter sind remote und jegliche Firmenstrukturen auch darauf ausgelegt. Es gibt ein kleines Office in Köln, das hat aber mehr historische Gründe. 

Für Mirco Hellekes, HR-Manager bei der Giant Swarm GmbH, ist Remote Work ein klarer Wettbewerbsvorteil. „Wir haben so die Möglichkeit, die besten Talente innerhalb Europas für uns zu gewinnen.“

Das Unternehmen arbeitet mittlerweile seit über fünf Jahren remote und ist davon überzeugt, dass dieses Modell die Zukunft ist. Dabei wird Remote Work nicht als reines Homeoffice verstanden. „Für uns bedeutet remote, dass sich jeder die Umgebung schafft, die sie oder ihn glücklich und erfolgreich macht.“

 

Unternehmen: komoot 

Branche: Cycling, Information Technology, Mobile Application

Remote Policy: Alle 50 Mitarbeiter arbeiten zu 100 % remote. 

Für komoot hat sich die Umstellung auf remote direkt in der Bewerberzahl niedergeschlagen. „Nach dem Wechsel zu remote stieg die Anzahl der hoch qualifizierten Bewerber um das Fünfzigfache“, so Co-Founder CTO Jonas Spengler. „Ich halte Remote Work für essenziell, damit Mitarbeiter ganz nach ihren Vorstellungen in Job und Freizeit aufgehen können. Dass sich der Traumjob (und der eines Partners) gleichzeitig an einem Ort mit hoher Lebensqualität befinden, ist reiner Zufall!“

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Topics

Remote Work, IT-Recruiting Tipps, homeoffice

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